Dr. Rock
Am 30. April spielen Maks & The Minors mit The Foxery Jam im Dr. Rock in Lübeck. Start ist um 21:00 Uhr.
Am 30. April spielen Maks & The Minors mit The Foxery Jam im Dr. Rock in Lübeck. Start ist um 21:00 Uhr.
Zusammen mit der Danny Bryant’s Redeyeband rocken Maks & The Minors am 23. April im Doppelpack den Downtown Bluesclub. Einlass ist ab 20:00 Uhr, Beginn um 21:00 Uhr.
Als Unterstützung für die Band Craved mit ihrer “Nacht und Nebel Tour 2010″ spielen Maks & The Minors am 25. März ab 21:00 Uhr im Kaiserkeller in Hamburg. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Hallo liebe Leser! Frohes neues Jahr!
Warum so spät, fragt ihr jetzt sicherlich. Hm….tja…ööhhh… Um ehrlich zu sein, wir haben Sylvester gar nicht mitbekommen. Als Künstler lebt man doch sowieso nach seiner inneren Uhr, völlig Zeitlos und so. Man schwebt, quasi. Nee, stimmt nicht. Man ist einfach immer zu spät, das ist alles. Aber hey – 2009 war für Maks & The Minors ein wirklich chaotisches Jahr. Oder habt ihr wirklich gedacht, wir posten zur Sylvestermitternacht unser neues Musikvideo (gedreht in LA mit Axl Rose UND Slash) sowie die freudige Nachricht einer Welttournee mit Paul McCartney um unser bald erscheinendes Album (Produziert von Rick Rubin) zu supporten…
Halt stop… Welttournee? Nö. Aber seid ihr schonmal mit dem Bus von Hamburg nach St. Gallen gefahren? Ihr werdet wünschen, die Welt wäre noch viel, viel kleiner, als die unsrige es eh schon ist.
Einige da draußen glauben ja immer noch, dass eine Band mit einem Plattenvertrag (“ihr habt ‘nen Plattenvertrag?”? -ehrfürchtiges Schweigen-) eine Menge Unterstützung und sowas kriegt. Ich selbst habe auch mal ähnliches in der Biografie von Mötley Crüe gelesen (“The Dirt” gibt es jetzt auch als Hörbuch, gelesen von Ralf Möller, oder wie der heißt.) Vince Neil, begnadeter Sänger von besagter LA Combo und ein echt toller Typ, fuhr zum Beispiel mit seiner Harley voll besoffen durch die Fensterscheibe von einem Rockclub – und nahm gleich die nächstbeste Playboytussi mit ins Krankenhaus. Und wahrscheinlich hat Vince dafür von seiner Plattenfirma sogar noch Geld gekommen. Kannst Du verbuchen unter “Promotion”.
Bei den meisten Bands (das sind wir) sieht das mit der “Promotion” aber etwas anders aus. Was auch seine Vorteile hat. Die Zeitschrift “Eclipsed” hat uns auf dem neuen Album mit “Fury in the Slaughterhouse” verglichen. Auch das Wort “Deutschpunk” fiel dabei. Andere Kritiker hingegen vergleichen “Boys & Girls” mit “da da da” von TRIO. Ich liebe Trio. Aber eine Ähnlichkeit unserer Musikstile ist mir (bisher) noch nicht aufgefallen. Daher bin ich eigentlich recht froh, nicht allzuviel über meine Songs lesen zu müssen – es ist einfach so furchtbar trostlos, über Musik zu schreiben. Ich empfehle euch, lasst das mit der Print-Promotion – spielt lieber eine Studentenparty in Uetersen. Und noch eine in Neumünster. Das Musik MACHEN ist immernoch besser als alles Andere.
Frohes neues Jahr!
Maks & The Minors
PS: feel free to tell us how much you love Vince Neil
Das Schwabenland wird musikalisch am 15. April von Maks & The Minors erobert. Das Konzert findet im Zwölfzehn in Stuttgart statt und beginnt vermutlich gegen 21:00 Uhr.
Am 5. Februar veranstaltet die Hochschule für angewandet Wissenschaften (HAW) in der Saarlandstraße eine “Feier der Departments Soziale Arbeit und Pflege zum Auszug und Umzug in die Alexanderstraße zu Semesterbeginn – alle Studierenden sind herzlich eingeladen”, wie es im Internet zu lesen ist. Mit am Start sind auch Maks & The Minors.
Und wenn sich statt Studierende auch ein paar Fans von Maks & The Minors dorthin begeben sagt bestimmt auch niemand was… Beginn ist ab 18:00 Uhr, Maks & The Minors spielen wohl ab 19:00 Uhr.
Bei more-metal.com ist eine Review zum aktuellen Album “Good morning, Samsara!” erschienen.
Der Artikel ist sehr positiv geschrieben, auch wenn sich die Band auf ihrer MySpace-Seite zu Recht die Fragen stellt, was “Hard to deliver” mit Reggea zu tun hat, warum “The river” auch noch nach Hermes House Band klingt und was für eine Akustik-Gitarre der Autor in dem Song gehört haben will.
“[...] An der CD gibt es musikalisch eigentlich nichts auszusetzen. So eine Mixtur. So was herrlich Erfischendes (und mutiges) hab ich selten gehört. Nein. Gelogen. Bisher noch gar nicht. Qualitativ ist das Ganze allerdings einfach gestrickt. Aber sauber. Und eben: Das Ei des Columbus. „AC/DC“ oder die „Rolling Stones“ begeistern auch immer wieder mit einfachen Mitteln die Fans. [...]“
Wer den kompletten Artikel lesen will, findet ihn hier.
Am 16. April spielen die Jungs in den Katakomben der Trabrennbahn im Club Rennbahn in Hamburg. Beginn ist um 21:00 Uhr.
Außerdem mit am Start sind die Bands Sancho Panza! und Tarantula Krise.
Zuletzt waren Maks & The Minors im Januar 2008 im Grüner Jäger in Lingen zu Gast. Am 17. April kehren sie dorthin zurück und werden den Laden einmmal mehr zum beben bringen. Eintritt ist frei, Beginn ist um bereits 20:00 Uhr.
In der Lippischen Landes-Zeitung ist ein Bericht vom Auftritt von Maks & The Minors am 15. Januar im Kaiserkeller in Detmold erschienen.
“Das Klavierintro zum Auftakt erinnert ein wenig an die Titelmelodie des Cartoon-Klassikers Tom und Jerry, das einsetzende Schlagzeug bricht die Harmonie und schnelles Gitarrenspiel lenkt den kraftvollen Opener stilsicher in Richtung Rockmusik.
„I don‘t Know” nennt sich der Titel, mit dem „Maks & The Minors” ihr Konzert im Kaiserkeller eröffnen – und entgegen dem, was der Name verspricht, scheinen die Jungs um Sänger und Songwriter „Maks” Kretzenbacher sehr genau zu wissen, wie gute Musik funktioniert. Spannungsreich versetzen die Hamburger ihre Songs immer wieder mit Elementen aus Punk, Folk und gar Polka, setzen wohlüberlegt melodische Widerhaken ein, die ihren Liedern immer wieder überraschende Wendungen geben.
Die eigentlich klassische Besetzung mit Schlagzeug (Niki Schliebs), Bass (Artjom Feldtser) und Gitarre (Chris Henschel) erhält durch das Klavier, an dem sich Jakob Deiml als wahrer Tastengott erweist, äußerst belebende Unterstützung. Die fünf noch immer recht jungen Musiker haben bereits das zweifelhafte Vergnügen gehabt, mit einem Plattenvertrag ausgestattet zwei Alben zu veröffentlichen. Die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma scheiterte letztlich jedoch an der fehlenden Bereitschaft der Band, sich in ein „markttaugliches” Schema pressen zu lassen. Verständlich, denn eben die Undefinierbarkeit ihrer musikalischen Prägung bestimmt den Stil, der „Maks & The Minors” interessant und neuartig klingen lässt.
Dort, wo eben noch Anleihen an die irischen Helden von The Pogues & Shane MacGowan durchklingen, tönt es einige Takte später aus den Boxen, als seien die Britpopper von Oasis mit einer neuen Breitband-Ballade zu Gast in Detmold. Und trotz aller Beweglichkeit innerhalb ihrer Kompositionen bringen die Jungs jeden ihrer Songs auf den Punkt, verlieren sich weder in endlosen Gitarrensolis noch in unnötigen Wiederholungen ihrer Refrains. Das klingt frisch, rotzig und setzt zwingend voraus, dass sämtliche Regler auf maximale Lautstärke gestellt sind.
Allein die Hymne „Most Disgusting Town”, die Frontmann Maks seiner Heimatstadt Neumünster gewidmet hat, vereint mit wiederholt virtuos eingebauten Tempowechseln scheinbar mühelos mehrere musikgeschichtliche Referenzen in nur vier Minuten, bleibt trotzdessen jederzeit unverschämt eingängig und ist zudem auch textlich höchst unterhaltsam. Weil auch der Gesang von Kretzenbacher das Niveau hält, das die ausgezeichneten Musiker an ihren Instrumenten vorgeben, lässt sich mit Bestimmtheit sagen, dass es sie noch gibt: Jene Bands, die schlicht zu kreativ und eigenständig sind, um im gleichgeschalteten Musikbusiness Erfolg zu haben! (abe) ”
Quelle: Lippische Landes-Zeitung